Nein zur Nachhaltigskeitsinitiative
Mit der Abstimmung über die «Nachhaltigkeitsinitiative – Keine 10 Millionen Schweiz» der SVP steht ihm Juni ein umstrittenes Geschäft auf der politischen Agenda. Die Mitte Kanton Luzern lud für diese Parolenfassung gewichtige Referenten ein. Das Thema wurde durch Ivo Willimann mittels Inputreferat eröffnet. Willimann ist Dozent für Betriebs- und Regionalökonomie an der Hochschule Luzern und betonte insbesondere die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen der Zuwanderung, basierend auf Zahlen und Fakten. Danach folgten die Pro- und Contra-Referate. Für die Initiative weibelte der Berner SVP Nationalrat Thomas Knutti. Er betonte, dass in der Schweiz der Dichtestress zunimmt und die Natur durch die masslose Zuwanderung zubetoniert werde. Dagegen hielt die Baselbieter-Mitte Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter. Sie warnte vor einem grossen Chaos bei Annahme der Initiative. Denn der Bedarf an Arbeitskräften würde noch mehr zunehmen und zudem setzt die Initiative Schengen-Dublin und den bilateralen Weg aufs Spiel. Das hätte gravierende Auswirkungen für unsere Sicherheit und die Wirtschaft. Die Delegierten folgten den Argumenten von Schneider-Schneiter und beschlossen mit 25 Ja : 175 Nein bei 3 Enthaltungen klar die Nein-Parole zur SVP-Initiative.